Corsage, Korsett und Mieder

Die Corsage oder das Mieder bezeichnet ein Kleidungsstück, welches den Körper eng umschließt und formt.

Ein Korsett hat in erster Linie die Aufgabe den Busen nach oben zu pushen und dem Körper Form zu geben. Als Erotikwäsche spielt es eher im Fetischbereich eine Rolle. Die Corsage ist als optisches Highlight ein echter Hingucker. Deutlich flexibler und figurbetonend umschmeichelt sie den Körper, bringt die weiblichen Reize, besonders den Busen zur Geltung und sorgt so für eine verspielte Sinnlichkeit. Als Erotikwäsche ist die Corsage besonders reizvoll in Kombination mit aufreizenden Kleidern und Röcken aber auch Strapsen und Strümpfen. Sie strahlt Erotik pur aus.

In erotischer Hinsicht ist dieses Dessous vielleicht das Verspielteste was Frau tragen kann. Der Reiz, Verborgendes zu enthüllen, der Linie vom Hals in das Dekolleté und tiefer zu folgen. Das Verlangen, die Verschnürung zu lösen. Die darunterliegenden Schätze langsam freizulegen und zu erforschen. Aber auch der sehr sinnliche und erhabene Auftritt in der Corsage selbst machen diese Erotikwäsche wahnsinnig aufregend. Allein schon durch die Tatsache dass durch das Korsett aber auch durch eine Corsage die Haltung aufrechter wird sorgt für ein ganz andere Ausstrahlung.

 

Frau in Corsage

Corsagen, Mieder und Korsetts haben eine starke erotische Wirkung und sind Verführung pur

 

Corsage

Corsagen sind meist schulterfrei und mit Stäben versteift. Die Corsage ersetzt dadurch wunderbar den BH und betont die weiblichen Kurven. Allerdings formt sie im Gegensatz zum Korsett den Körper höchstens leicht.

Die Corsage ist ähnlich wie ein Korsett ein Oberteil, das relativ eng am Körper anliegt. Sie drückt die Brust leicht nach oben. Dazu sind bei vielen Exemplaren zusätzlich kleine Brustschalen eingearbeitet. Der relativ enge Sitz ermöglicht es, sie halterlos zu tragen. Damit lässt sie die Schultern und den Hals komplett frei. Damit der Busen gut in Form gehalten wird, ist eine Corsage durch eingearbeiteten Draht oder anderen Materialien gestützt. Das gibt Halt und dient auch der Verzierung.

Die trägerlose Form der Corsage und der meist sehr brustbetonte Schnitt machen dieses Dessous sehr reizvoll. Verspielt gibt sie den Blick auf Schultern und Hals frei und lässt den Betrachter lustvoll erahnen, was sich darunter verbirgt. Zusätzlich werden Corsagen sehr häufig von Spitze, verspielten Accessoires oder von schmückenden Schnüren verschönert. Das macht sie zusätzlich sehr ansprechend und noch aufreizender. Corsagen können als reine Unterwäsche getragen werden, durchaus aber auch als Top. So harmonieren sie sehr schön mit langen Kleidern und Röcken. Klassische Farben sind Schwarz, Weiß und Creme, aber auch kräftige Farben wie Rot, Blau oder Grün und ein zusätzlicher leichter Satin-Glanz sind nicht selten. Natürlich darf auch Lack und Leder als Material nicht fehlen. Insbesondere in der Gothic und Steampunk-Szene sind Corsagen als Kleidungsstück sehr beliebt.

Kunstvoll gestaltete Corsagen sind oft eigenständige elegante Kleidungsstücke. Auch viele Cocktailkleider und Brautkleider verfügen über Corsagen als Oberteil.

 

Frau in einer Steampunk Corsage

Besonders in der Steampunk und Gothic Szene sind Corsagen und Korsetts sehr beliebt

 

Mieder

Ein Mieder unterscheidet sich von der Corsage darin, dass es meistens Träger hat und weniger versteift ist. Da es in der Regel keine Stäbchen besitzt kann es insbesondere bei einer größeren Oberweite nicht als BH-Ersatz gelten. Daher wird meist darunter zusätzlich noch ein BH getragen.

Heute werden Mieder meist als Oberteile von Kleidern und Trachtenkleidern wie dem bayerischen Dirndl getragen. Auch beim Dirndl wird meist noch ein BH getragen um ein atemberaubendes Dekolleté zu zaubern.

Im Bereich der Dessous und der Erotik spielen Mieder eher eine untergeordnete Bedeutung. Sie stehen als Reizwäsche der Corsage und dem Korsett in weitem nach.

 

Frau in schwarzer Corsage

Ein edles Korsett hat eine ganz besondere erotische Ausstrahlung

 

Korsetts

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Bei Korsetts handelt es sich um stark versteifte Mieder. Sie haben die Aufgabe die Figur in starkem Maße zu formen. Dabei werden die weiblichen Vorzüge klar hervorgehoben aber auch Problemzonen kaschiert. Korsetts werden dadurch als sehr aufreizend empfunden. Deshalb werden sie immer wieder bei Hochzeitskleidern oder als sexy hervorblitzendes Dessous in der Mode eingesetzt.

Im Laufe der Geschichte gab es verschiedene Formen und Moden. Angefangen von einer flachgedrückten Brust bis zum stark angehobenen Busen. Auch die Taillen variierten. Zuerst quoll der Bauch heraus, später dann wurde der Bauch mit geformt, wie es auch heute noch ist.

Die bis heute gebräuchliche Form ist Ende des 19. Jhd. entstanden und wird als Sanduhrform bezeichnet. Dabei beherrscht eine große Oberweite und eine breite Hüfte mit sehr schmaler Taille die Silhouette. Trägerinnen und auch Träger echter Korsetts schnüren diese über lange Zeit immer enger, so dass mit der Zeit auch körperliche Veränderungen eintreten. Diese Art Korsetts zu tragen oder von dem Anblick sexuell erregt zu werden stellt auch oft einen Fetisch dar.

Korsetts haben eine starke erotische Wirkung, da sie die Weibliche Silhouette idealisieren. Oft sind sie mit Strapsen ausgestattet und werden mit Strümpfen kombiniert.

Leider gibt es auch immer ablehnende Stimmen die gesundheitliche Schäden durch das Tragen eines Korsetts befürchten. Dies trifft aber nur dann zu, wenn die Schnürung übertrieben wird. Im Normalfall gibt es keine gesundheitlichen Beeinträchtigungen. Bei den Korsetts ist die richtige Schnürung maßgeblich.

Richtig geschnürt kann ein Korsett durch seine Stützwirkung durchaus auch einen sehr positiven körperlichen Effekt haben. Es verbessert deutlich die Haltung. Das kann Rückenprobleme lindern oder auch vorbeugen. Insbesondere stolze Besitzerinnen einer sehr großen Oberweite können dadurch extrem profitieren.

 

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