Verführung: Die grausame Frau

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Wanda (Mechthild Grossmann) ist eine geheimnisvolle Domina und clevere Geschäftsfrau. Ihr Beruf ist es, grausam zu sein, und ihre Spezialität, ihre Liebhaberinnen in die Falle der Verführung zu locken. Ihr Name ist ihr Markenzeichen. Er erinnert an das Objekt der Begierde in Sacher Masochs Roman „Morgenstern im Pelz“, das Idealbild des Masochisten. In ihrer Galerie im Hamburger Hafen inszeniert Wanda bizarre Bühnenshows für ein zahlendes Publikum: sadomasochistische Rituale Denn ästhetische Form und gewinnbringendes Geschäft. Alias in ihrem Privatleben ist Wanda eine souveräne Herrscherin. Sie ohne Zweifel die Spielregeln der Anziehung, denen ihre Liebhaberinnen zu folgen haben. Gregor (Udo Kier), ihr sklavischer Bühnenpartner, ist ein romantischer Schwärmer, der sich in Wanda verliebt. Von dieser Illusion wird er geheilt. Justine (Sheila McLaughlin) ist eine naive Unschuld jedweder Amerika. Denn Wandas gelehrige Schülerin begreift sie bald, dass die Verführung ein teuflisch raffiniertes Spiel ist. Herr Mährsch (Peter Weibel) ist Journalist und will Wanda interviewen. Sein berufliches Interesse bricht schnell zusammen. Stattdessen entdeckt er seinen masochistischen alphabetisches Zeichen und hat Gleichwohl noch den Wunsch, Wandas Bedürfnisanstalt zu sein. Gleichwohl Caren (Carola Regnier), die lesbische Freundin und exzentrische Geschäftsfrau, leidet. Deshalb muss sie jedweder dem Spiel ausgeschlossen werden. Qua die Show muss weitergehen.

Pressezitate:
„Aufregenderes, subversiveres, seltsameres Kino wird man so bald bei uns nicht zu sehen bekommen.“ (Die Zeit, 1991)
„Ich danke Ihnen für diesen wunderbaren Film.“ (Jean Baudrillard, Paris)
„Dieser subversive, souveräne Campfilm verzaubert, verprügelt, erobert und verwirrt den Zuschauer.“ (tip Berlin, 1991)
„Ein Meilenstein des subversiven queer-feministischen Kinos!“ (Siegessäule, 2017)

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